zwangsbeglücken

Worttrennungzwangs-be-glü-cken
Wortzerlegungzwangs-beglücken
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(besonders) österreichisch, schweizerisch, ironisch jmdm. etw. von fragwürdigem Wert zuteil werden lassen u. ihm keine Möglichkeit lassen, sich dem zu entziehen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber nicht nur die Kinder, sondern auch die Mütter müssen mit Deutschunterricht zwangsbeglückt werden.
Der Tagesspiegel, 20.12.2004
Ohne Riesters Reform würde er trotzdem durch eine immer teurere Rentenversicherung zwangsbeglückt.
Süddeutsche Zeitung, 07.06.2000
Dirk Maxeiner schreibt zu Recht, dass das Leitbild der Nachhaltigkeit in grüner Deutung uns planwirtschaftlich zwangsbeglücken wird.
Die Welt, 23.08.2002
Zähneknirschend sehen Bundeswehrlogistiker derweil mit an, wie die Truppe mit 180 Eurofightern zwangsbeglückt wird.
Die Zeit, 21.09.2006, Nr. 39
Ich möchte aber nicht zwangsbeglückt werden, ich möchte von A nach B und halte dies für legitim.
Die Zeit, 11.08.2008, Nr. 32
Zitationshilfe
„zwangsbeglücken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/zwangsbeglücken>, abgerufen am 21.10.2019.

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