zuwarten

GrammatikVerb · wartet zu, wartete zu, hat zugewartet
Aussprache
Worttrennungzu-war-ten
eWDG, 1977

Bedeutung

süddeutsch, österreichisch, schweizerisch geduldig abwarten
Beispiele:
ich wartete zu, habe zugewartet, bis sich eine bessere Gelegenheit bot
ich wollte nicht länger zuwarten

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) gedulden · (sich) in Geduld fassen · (sich) in Geduld üben · ↗abpassen · ↗abwarten · ↗ausdauern · ↗ausharren · ↗beharren · ↗harren · zuwarten  ●  warten  Hauptform · nicht ungeduldig werden  ugs. · ↗teufen  ugs., plattdeutsch, regional
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

lang lange warten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zuwarten‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Je länger sie jedoch zuwartet, desto mehr gerät sie in die Defensive.
Süddeutsche Zeitung, 14.04.2001
Man kann natürlich noch einige Jahre damit zuwarten - und sich dann in der Opposition den Kopf darüber zerbrechen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1996]
So lange mochte er dann aber doch nicht in der Fremde zuwarten.
Der Spiegel, 11.01.1982
So unsinnig auch jeder Traum der Rettung scheine, der Führerrat dürfe sich nicht ergeben in das unabwendbare Schicksal fügen und träge zuwarten.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 38
Im Licht des Vertragszwecks kann freilich mit der Verteidigungshilfe nicht zugewartet werden, bis es zu spät, bis der Angriff also erfolgt ist.
o. A. [pra]: Bündnisfall. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1991]
Zitationshilfe
„zuwarten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/zuwarten>, abgerufen am 12.11.2019.

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