zusammenreimen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungzu-sam-men-rei-men
Wortzerlegungzusammen-reimen
eWDG, 1977

Bedeutung

sich den Sinn, Zusammenhang von etw. aus vereinzelten Informationen erklären
Beispiele:
er hat sich [Dativ] den Vorfall, Sachverhalt aus verschiedenen Andeutungen zusammengereimt
das kann ich mir nicht zusammenreimen, was dort vorging
wie reimt sich das zusammen? (= wie soll man das verstehen?)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Leser Rest man mühsam reimen selber selbst was

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zusammenreimen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer hat wem denn nun Märchen erzählt? frage ich mich und reime mir eine halbwegs plausible Geschichte zusammen.
Noll, Ingrid: Ladylike, Zürich: Diogenes 2006, S. 138
Warum es vermutlich so war, das können wir uns zusammenreimen.
Die Welt, 10.06.2003
So ist man am Ende gezwungen, sie sich selbst zusammenzureimen.
Der Tagesspiegel, 13.07.1996
Im Gefühl meiner Überlegenheit bestand ich jedoch auf meinem Vorschlage, weil ich mir doch erst den ganzen Inhalt zusammenreimen müsse.
Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870
Aus den Briefen, die er erhält, reimt sich Martin Krüger die Leiber der Schreiberinnen zusammen.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 328
Zitationshilfe
„zusammenreimen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/zusammenreimen>, abgerufen am 12.11.2019.

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