zurufen

GrammatikVerb · ruft zu, rief zu, hat zugerufen
Aussprache
Worttrennungzu-ru-fen
Wortzerlegungzu-rufen
Wortbildung mit ›zurufen‹ als Grundform: ↗Zuruf
eWDG, 1977

Bedeutung

jmdm. etw. durch Rufen mitteilen
Beispiele:
jmdm. einen Gruß, Befehl, ein Scherzwort, Abschiedsworte zurufen
er rief mir ein paar Worte zu, die ich bei dem Lärm nicht verstand
jmdm. über die Köpfe der anderen hinweg etw. zurufen
sie rief mir zu, ich sollte pünktlich sein

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abgeordnete Abschied Anhänger Auditorium Delegierte Demonstrant Fan Fotograf Genosse Gläubiger Gruß Journalist Kamerad Kollege Landsleute Megaphon Menge Parteifreund Parteitag Passant Publikum Reporter Willkommen Zuhörer aufmunternd beschwörend fröhlich ihr lachend rufen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zurufen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das kann doch nicht so wichtig sein, möchte man ihnen zurufen.
Süddeutsche Zeitung, 01.06.2004
Mehr Risiko hieße auch mehr Chancen, ruft der Autor des Buches seinen imaginären Lesern zu.
Der Tagesspiegel, 17.08.1998
Wir machen uns lächerlich «, rufe ich ihm zu und bewundere insgeheim seinen Mut.
Beckenbauer, Franz: Einer wie ich, München: Wilhelm Heyne Verlag 1977, S. 290
Auf seiner Mutter Grabe rief er seiner Mutter ihren Namen zu.
Voß, Richard: Zwei Menschen, Stuttgart: Engelhorn 1911 [1949], S. 136
Wir riefen dem Manne zu, schnell zu uns herüber zu kommen.
Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870
Zitationshilfe
„zurufen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/zurufen>, abgerufen am 12.11.2019.

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