zudenken

GrammatikVerb · dachte zu, hat zugedacht
Aussprache
Worttrennungzu-den-ken (computergeneriert)
Wortzerlegungzu-denken
eWDG, 1977

Bedeutung

veraltend jmdm. etw. zudenkenbestimmen, wünschen, dass jmd. etw. Bestimmtes bekommt
Beispiele:
sich [Dativ] selbst hatte er das beste Stück vom Braten zugedacht
Die Hotelzimmer, die Pardi seinen Damen zugedacht hatte [H. Mann2,212]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aufgabe Autor Dichter Finanzminister Fond Funktion Gott Hauptrolle Natur Nazi Nebenrolle Part Rat Rolle Sammlung Schicksal Schlüsselrolle Stellung Verbündeter denken es sie

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zudenken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihr war vielmehr lange die Funktion zugedacht, mit ihren ästhetischen Mitteln die Massen zu noch intensiverem Einsatz für die vorgegebenen politischen Ziele zu mobilisieren.
konkret, 1990
Zunächst war dieses Schicksal einem anderen Volke zugedacht, den Polen.
Die Zeit, 25.08.1989, Nr. 35
Freilich, ursprünglich war es uns noch wesentlich billiger zugedacht gewesen.
Bode, Wilhelm von: Mein Leben, 2 Bde. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1930], S. 2212
Aber ich komme heute abend nicht dazu Dir den Brief zu schreiben, den ich Dir zugedacht habe.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 26.04.1943, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Soweit ihr andere als die bisher beschriebenen Handlungen zugedacht wurden, müssen sie als außerhalb der Organisation stehende polizeifremde Handlungen gewertet werden.
o. A.: Zweihundertzehnter Tag. Freitag, 23. August 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 31956
Zitationshilfe
„zudenken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/zudenken>, abgerufen am 20.04.2019.

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