zertrampeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungzer-tram-peln (computergeneriert)
Grundformtrampeln
eWDG, 1977

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend etw. gewaltsam, rücksichtslos niedertreten, zertreten
Beispiele:
eine Wiese, die junge Saat zertrampeln
Elefanten zertrampelten die Bananenstauden
zertrampelte Beete
jmdn. zertrampeln
Beispiel:
bei der Panik waren viele Menschen in Gefahr, zertrampelt zu werden

Thesaurus

Synonymgruppe
treten (auf) · ↗zerstampfen · zertrampeln · ↗zertreten  ●  in Klump treten  ugs. · kaputttrampeln  ugs. · ↗kaputttreten  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Beet Blume Elefant Ernte Feld Felder Fuß Garten Gras Grünanlage Pferd Pflanze Rasen Spur Stiefel Vorgarten Wiese erschießen reißen zerreißen zerstören

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zertrampeln‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie könnten uns im Nu im Staub zertrampeln, tun sie aber nicht.
Die Zeit, 26.10.2009, Nr. 43
Es sind schon zu viele zu früh in den Ring geworfene Hüte zertrampelt worden.
Der Spiegel, 16.02.1987
Unter seinen plump gezeichneten Füßen lag zertrampelt der preußische Adler.
Bredel, Willi: Die Väter. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelausgaben, Bd. 7, Berlin: Aufbau-Verl. 1973 [1946], S. 347
Und dann würde ich sie auf den Boden werfen und zertrampeln.
Nossack, Hans Erich: Nekyia, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1961 [1947], S. 67
Einen Tag darauf fanden wir das Katzengrab zertrampelt und zerstört.
Vring, Georg von der: Peter und Lorenz. In: Kesten, Hermann (Hg.) 24 neue deutsche Erzähler, Leipzig u. a.: Kiepenheuer 1983 [1929], S. 362
Zitationshilfe
„zertrampeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/zertrampeln>, abgerufen am 25.06.2019.

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