wohlgemut

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungwohl-ge-mut (computergeneriert)
formal verwandt mitMut
Rechtschreibregeln§ 36 (1.2)
eWDG, 1977

Bedeutung

gehoben gutgelaunt und zuversichtlich, frohgemut
Beispiele:
jmd. ist wohlgemut
wohlgemut machte sie sich auf den Weg, an die Arbeit
sie lächelte wohlgemut
er ließ sich nicht einschüchtern und blieb wohlgemut

Thesaurus

Synonymgruppe
(ein) gutes Gefühl (haben) · (ein) sonniges Gemüt (haben) · ↗erwartungsfroh · ↗hochgemut · ↗hoffnungsfreudig · ↗hoffnungsfroh · ↗hoffnungsvoll · ↗optimistisch · voller Optimismus · voller Zuversicht · wohlgemut · ↗zukunftsfroh · ↗zukunftsgläubig · ↗zuversichtlich  ●  frohen Mutes  ugs. · frohen Muts  ugs. · guten Mutes  ugs. · guten Muts  ugs. · guter Dinge  ugs.
Assoziationen
  • Lebensbejahung · ↗Optimismus · ↗Zuversicht · ↗Zuversichtlichkeit · positives Denken
  • (sich) in Zuversicht üben · glauben an · optimistisch in die Zukunft schauen · zuversichtlich in die Zukunft blicken · zuversichtlich sein  ●  optimistisch sein  Hauptform · Licht am Ende des Tunnels sehen  ugs., fig. · den Silberstreif am Horizont sehen  ugs., fig. · ein gutes Gefühl haben  ugs.
  • Zweckoptimismus · kalkulierter Optimismus
  • (ein) gutes Pflaster (journal.) · Erfolg bringend · Erfolg verheißend · ↗Erfolg versprechend · ↗aussichtsreich · ↗aussichtsvoll · ↗erfolgversprechend · glücksbringend · ↗hoffnungsvoll · ↗lohnend · ↗lohnenswert · mit Potenzial · ↗verheißungsvoll · ↗viel versprechend · ↗vielversprechend · ↗zielführend  ●  quotenträchtig (TV)  fachspr., Jargon · ↗rosig  ugs.
  • Aufbruchstimmung · ↗Optimismus · positive Zukunftserwartung(en)
  • (fest) glauben an · (sich) verlassen auf · (sich) viel erhoffen von · bauen auf · setzen auf · sich viel versprechen von · vertrauen auf · viel erwarten von  ●  (große) Hoffnungen setzen in  Hauptform
  • (etwas wäre jemandem) im Traum nicht eingefallen · (jemand hätte sich) nicht träumen lassen · (jemand hätte sich) nicht vorstellen können  ●  (jemand hätte sich) in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können  var, floskelhaft · (darauf wäre jemand) im Leben nicht gekommen  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

frisch froh

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wohlgemut‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er lacht mit den Händen, die durch die Luft schwirren, wohlgemut.
Süddeutsche Zeitung, 02.07.1999
Am Ende hängt diese wohlgemute Komödie wohl doch einem Traum nach.
Der Tagesspiegel, 01.02.2005
Wir konnten uns der Tränen kaum enthalten, aber er war bis zum Abschied fröhlich und wohlgemut.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 5190
In wohlgemuter Stimmung träumt er davon, Mannheim zu einem Hauptplatz des deutschen Theaters zu machen.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 177
Dann vergingen zehn schweigsame Minuten, während Georg in einem Zeitschriftenheft blätterte, am Schreibtisch sitzend, trotz seiner Aufregung wohlgemut.
Schaeffer, Albrecht: Helianth II, Bonn: Weidle 1995 [1920], S. 913
Zitationshilfe
„wohlgemut“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/wohlgemut>, abgerufen am 13.11.2019.

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