wohlgefällig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungwohl-ge-fäl-lig (computergeneriert)
Wortzerlegungwohlgefällig
Rechtschreibregeln§ 36 (1.5)
Wortbildung mit ›wohlgefällig‹ als Erstglied: ↗Wohlgefälligkeit  ·  mit ›wohlgefällig‹ als Letztglied: ↗gottwohlgefällig
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
mit Freude, Behagen, Wohlgefallen erfüllt
Beispiele:
ein wohlgefälliger Blick, wohlgefäliges Schmunzeln
er machte ein wohlgefälliges Gesicht
wohlgefällig nicken, lächeln
etw. wohlgefällig betrachten
jmdn. wohlgefällig ansehen
sein Blick ruhte wohlgefällig auf uns
2.
einen angenehmen Eindruck hervorrufend, Wohlgefallen erregend
Beispiel:
[ist etwa die] Schuld eine Blume, wohlgefällig durch den Duft der Reue, ja? [M. WalserSchwarzer Schwan7]

Thesaurus

Synonymgruppe
anerkennend · erfreut · mit Wohlgefallen · mit offensichtlicher Sympathie · wohlgefällig
Assoziationen
  • Beifall ausdrückend · Zustimmung ausdrückend · anerkennend · ↗beifällig · bestätigend · billigend · einverständig · gutheißend · ↗verständnisvoll · wissend · zunickend · zustimmend

Typische Verbindungen
computergeneriert

Beifall Betrachtung Blick Lächeln Zurücklehnen anschauen betrachten blicken lauschen lächeln nicken ruhen schauen verhalten zuschauen zusehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wohlgefällig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei ihm sollte Oper aktuell sein, ehrlich, wahrhaftig, auf der Höhe der Zeit, kritisch, doch auch wohlgefällig.
Die Welt, 04.08.2000
Auch wird wieder das Auge des Kanzlers wohlgefällig auf dem Minister ruhen.
Die Zeit, 13.12.1996, Nr. 51
Unterstützte man aber das »persönliche Regiment«, so bedeutete dies, für die allgemeine Harmonie zu arbeiten, die Gott wohlgefällig war.
Roots, Ivan: Die englische Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1833
Die Mädchen des Radfahrklubs schielen wohlgefällig zu dem gutgewachsenen jungen Mann hinüber.
Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 224
Geschmeichelt lächelte die Mutter, und auch der Vater hörte diese Lobrede wohlgefällig an.
Christ, Lena: Erinnerungen einer Überflüssigen. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1912], S. 9154
Zitationshilfe
„wohlgefällig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/wohlgefällig>, abgerufen am 18.06.2019.

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