weitverbreitet

Alternative Schreibungweit verbreitet
GrammatikAdjektiv
Worttrennungweit-ver-brei-tet · weit ver-brei-tet
Rechtschreibregeln§ 36 (2.2)
eWDG, 1977

Bedeutung

bei vielen, an vielen Orten verbreitet
Beispiele:
ein weitverbreiteter Irrtum
eine weitverbreitete Unsitte

Thesaurus

Synonymgruppe
allgemein verbreitet · ↗häufig (vorkommend) · ↗landläufig · weit verbreitet · weitverbreitet  ●  ↗prävalent  fachspr., medizinisch
Assoziationen
Synonymgruppe
alltäglich · die Regel (sein) · gang und gäbe · ↗gebräuchlich · ↗geläufig · ↗gewöhnlich · ↗gängig · ↗herkömmlich · ↗häufig · kein Einzelfall · ↗klassisch · ↗konventionell · nicht selten · ↗normal · ↗ortsüblich · tägliches Brot (sein) · verbreitet · weit verbreitet · weitverbreitet · zum täglichen Brot gehören · ↗üblich  ●  an der Tagesordnung  fig. · ↗handelsüblich  fig. · man kennt das (von)  ugs., Redensart
Assoziationen
  • Trampelpfade (des Althergebrachten, bereits Bekannten o.ä.)  fig. · eingefahrene Bahnen  fig. · eingefahrene Gleise  fig.
  • allgemein verbreitet · ↗häufig (vorkommend) · ↗landläufig · weit verbreitet · weitverbreitet  ●  ↗prävalent  fachspr., medizinisch
  • gewöhnlich · im Normalfall · im Regelfall · in aller Regel · in der Regel · ↗landläufig · ↗standardmäßig · ↗typischerweise · von Haus aus · üblicherweise  ●  ↗normalerweise  Hauptform · für gewöhnlich  geh. · ↗gemeinhin  geh. · ↗gemeiniglich  geh., veraltend · ↗normal (Adv.)  ugs., salopp
  • (die) Mode sein · Konjunktur haben(d) · Szene... · ↗aktuell · dem Zeitgeist entsprechend · ↗gefragt · im Trend liegen(d)  ●  (...) ist das neue (...; ist der / die neue ...)  Jargon, floskelhaft · zum guten Ton gehören(d)  fig. · (voll) im Trend  ugs. · ↗Kult  ugs. · ↗angesagt  ugs. · ↗en vogue  geh., franz. · ↗hip  ugs. · hoch im Kurs stehen  ugs. · im Schwange (sein)  geh. · ↗in (betont, Emphase)  ugs., engl. · in Mode  ugs., Hauptform · ↗kultig  ugs. · ↗sexy  ugs., fig. · ↗trendig  ugs. · ↗trendy  ugs.
  • durchschnittlich · im Durchschnitt · im Mittel · ↗klassisch · so wie man ihn kennt (generalisierend) · ↗typisch  ●  im Schnitt  ugs.
  • als solcher (Attribut zu N, nachgestellt) · an sich · im Grunde · in seinem Wesen · ↗schlechthin
  • auf altbewährte Weise · der Tradition entsprechend · nach alter Schule · nach alter Väter Sitte · wie eh und je  ●  Das haben wir schon immer so gemacht.  ugs., Spruch
  • (die) Angewohnheit haben (zu) · (es sich) angewöhnt haben zu · die Gewohnheit (angenommen) haben (zu) · es gewohnt sein (zu) · es sich zu eigen gemacht haben (zu) · es sich zur Gewohnheit gemacht haben (zu) · es sich zur Regel gemacht haben (zu) · es zu seiner Gewohnheit haben werden lassen (zu) · ↗pflegen (zu tun)  ●  (auf etwas) konditioniert sein  Jargon · (etwas) gewöhnlich tun  variabel · abonniert sein (auf)  ugs., fig.
  • (schon allein) durch sein ...-Sein · als solche/r/s (Attribut zu N, nachgestellt) · an sich · im Grunde · in seinem Wesen · in seiner Eigenschaft als ... · ↗schlechthin  ●  vermöge seines ...-Seins  geh.
Synonymgruppe
allgemein bekannt · ↗bekannt · ↗ubiquitär · weit verbreitet · weithin bekannt · weitverbreitet
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aberglaube Abneigung Analphabetentum Annahme Ansicht Apathie Auffassung Desinteresse Geringschätzung Hungersnot Ignoranz Irrglaube Irrtum Korruption Meinung Mißverständnis Pessimismus Phänomen Praxis Skepsis Unbehagen Unkenntnis Unsitte Unterernährung Unzufriedenheit Verdrossenheit Volkskrankheit Vorurteil irrig Überzeugung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›weitverbreitet‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für die weitverbreitete Abneigung gegen G. e gibt es verschiedene Erklärungen.
Der Tagesspiegel, 10.09.2003
Ich beobachte ein weitverbreitetes Sinken des Engagements, nicht nur in der Politik.
Die Welt, 10.01.2000
In diesem Sinne erfüllten auch seine weitverbreiteten didaktischen Werke ihren Zweck.
Kaul, Oskar: Fröhlich. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1955], S. 18362
Aus dieser Zeit stammt sein weitverbreiteter Sentenzenkommentar und sein Ansehen als Humanist.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 20976
Es handelt sich um den auch in anderen Meeren weitverbreiteten "Einsiedlerkrebs".
Frisch, Karl von: Du und das Leben, Berlin: Verlag d. Druckhauses Tempelhof 1947 [1947], S. 182
Zitationshilfe
„weitverbreitet“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/weitverbreitet>, abgerufen am 23.05.2019.

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