wegtun

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungweg-tun (computergeneriert)
Wortzerlegungweg-tun
eWDG, 1977

Bedeutung

umgangssprachlich etw. von der Stelle, an der es sich befindet, wegnehmen und an eine andere (dafür vorgesehene) Stelle tun
Beispiele:
tu bitte deine Sachen, Spielsachen weg!
hast du das Geld weggetan?
etw. weglegen, beiseitelegen, zurücklegen
Beispiel:
ich habe diesen Monat 100 Euro für den Urlaub weggetan
etw. Wertloses, Überflüssiges in den Abfall werfen
Beispiel:
Reste, alte Schuhe wegtun

Thesaurus

Synonymgruppe
ausmustern · ↗ausrangieren · ↗aussortieren · ↗entsorgen · ↗fortwerfen · in den Müll geben · ↗verschrotten · zum Alteisen werfen  ●  ↗wegwerfen  Hauptform · fortschmeißen  ugs. · in die Tonne kloppen  derb · in die Tonne treten  ugs. · ↗loswerden  ugs. · ↗wegschmeißen  ugs. · wegtun  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Natürlich ist er auf das Zeug unterm Bett draufgekommen und hat es weggetan.
Bild, 29.12.1997
Jedesmal wenn sich eine Hand danach ausstreckt, den anderen zu berühren, wird sie von dem, dem die Geste gilt, weggetan.
Die Zeit, 24.05.1985, Nr. 22
Die alte Allgäuer Bäuerin bat die Beamten, ihre Waltraud zurechtzuweisen: 'Die soll sich g'scheit herrichten und den Bart wegtun.
Süddeutsche Zeitung, 15.05.1996
Aber wie sie den Hut abgelegt hat und die Handschuhe wegtut, hat sie ja schon ein ganz anderes Gesicht.
Frapan, Ilse: Arbeit. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 5315
Kannst du das mal aus der Garage wegtun?
Nadolny, Sten: Selim oder Die Gabe der Rede, München: Piper 1997 [1990], S. 27
Zitationshilfe
„wegtun“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/wegtun>, abgerufen am 21.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
wegtrollen
wegtrocknen
wegtrinken
wegtreten
wegtreiben
wegtupfen
wegwählen
wegwälzen
Wegwart
Wegwarte