wegdenken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungweg-den-ken (computergeneriert)
Wortzerlegungweg-denken
eWDG, 1977

Bedeutung

sich [Dativ] etw. wegdenkensich etw. als nicht existierend, nicht vorhanden, als fehlend vorstellen
Beispiel:
diesen Schrank musst du dir wegdenken, da kommt später ein Schreibtisch hin
etw., jmd. ist aus etw. nicht wegzudenken
Beispiele:
diese Errungenschaften sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken
weil Carl daraus [aus dieser Episode] nicht wegzudenken ist [G. Hauptm.3,157]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alltag Alltagsleben Arbeitsalltag Arbeitswelt Automobilbau Computer Diskurs Gentechnik Kanon Kinderzimmer Kulturlandschaft Kulturleben Kunststoff Musikszene Stadtbild Stammelf Straßenbild Wirtschaftsleben denken ebensowenig fortan heute inzwischen kaum man mehr mittlerweile seitdem seither wenig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wegdenken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich denke mir, vielleicht muß man weit weg fahren, weg von sich selber, wenn man über sich schreiben will.
konkret, 1985
Nein, dachte sie, ich halte es nicht mehr aus, ich kann nicht mehr, ich muß weg von hier, weit weg.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 274
Man denke ihn sich weg, und man wird feststellen, daß das Bild vernichtet ist.
Die Zeit, 04.08.1961, Nr. 32
Sie mußte sich den Rahmen wegdenken, dann war alles wie immer.
Morgner, Irmtraud: Rumba auf einen Herbst, Hamburg u. a.: Luchterhand 1992 [1965], S. 25
Reißt mich auf, denkt mich weg, hebt mich aus den Angeln!
Aichinger, Ilse: Die größere Hoffnung, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1966 [1948], S. 69
Zitationshilfe
„wegdenken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/wegdenken>, abgerufen am 25.04.2019.

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