wegblasen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungweg-bla-sen (computergeneriert)
Wortzerlegungweg-blasen
eWDG, 1977

Bedeutung

etw. von der Stelle blasen, an der es sich befindet
Beispiele:
Staub wegblasen
umgangssprachlich meine Schmerzen waren, mein Hunger, meine Freude, Sorge war wie weggeblasen (= plötzlich nicht mehr da, verschwunden)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Fahrtwind Gedanke Gehirn Hirn Muff Nebel Staub Sturm Tristesse Trübsal Wind Wolke als aufreißen blasen einfach

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wegblasen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er wird ihn so wenig wegblasen wie die anderen auch.
Süddeutsche Zeitung, 19.07.2001
Das Übel war wie weggeblasen und hat sich auch nicht wieder eingestellt.
Hagenbeck, John u. Ottmann, Victor: Südasiatische Fahrten und Abenteuer, Dresden: Deutsche Buchwerkstätten 1924 [1924], S. 120
Aber wenn das bekannt wird, dann werden wir hier alle weggeblasen.
Die Welt, 25.03.2002
Neben mir blies der Gefreite Steiner über seinen Kaffee weg.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1930], S. 343
Und weggeblasen war der suspekte, hochberühmte Doktor Paracelsus über Nacht.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das Gestirn des Paracelsus, München: J.F. Lehmanns 1964 [1921], S. 616
Zitationshilfe
„wegblasen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/wegblasen>, abgerufen am 20.06.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Wegbiegung
wegbewegen
Wegbeschreibung
Wegbereiter
wegbeordern
wegbleiben
wegblicken
Wegbord
wegbrechen
Wegbreit