träumen /Vb./
1. eine Erscheinung, eine Vorstellung während des Schlafes, einen Traum haben: ich träume selten, jede Nacht; ich habe schlecht, herrlich geträumt; ich habe von meiner Mutter geträumt; umg. träume süß! /Wunsch beim Gutenachtsagen/ du träumst wohl (bist wohl nicht recht bei Sinnen)? etw. t. etw. in einem Traum erleben: etw. Schönes, Furchtbares t.; ich träumte, geh. mir träumte, es träumte mir, ich lebe auf einer einsamen Insel; das hat sie schon öfters geträumt; ich bin froh, daß ich das nur geträumt habe
2. sich Wunsch-, Phantasievorstellungen hingeben: umg. er träumt ins Blaue hinein, am hellichten Tag, mit offenen Augen; du träumst zu viel; laß das ewige Träumen!; sie saß träumend (mit ihren Gedanken abwesend) im Sessel der Fahrer muß geträumt (kann nicht aufgepaßt) haben träum nicht (paß auf)! sich etw. in bestimmter Weise vorstellen: etw. nicht zu t. wagen; alles war so, wie ich es mir geträumt hatte; umg. das hätte ich mir nie t. lassen (das hätte ich nie gedacht) von etw. t. sich etw. wünschen, erträumen: er träumt von schönen Reisen, einem eigenen Haus, einem großen Lottogewinn; er träumt davon, einmal Pilot zu werden;

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