herụm- /umg. 'rum-/
1. /räuml./
a) /bezeichnet eine kreis-, bogenförmige Bewegung; in Zusammensetzung mit Verben wie/ binden, blättern, geben, legen, wickeln
b) /bezeichnet eine Richtungsänderung; in Zusammensetzung mit Verben wie/ biegen, sich drehen, greifen, langen, rücken, schnellen, sich wenden, sich werfen
2. /räuml.; bezeichnet eine ziel- und planlose Bewegung ohne bestimmte Richtung/ umher- /in Zusammensetzung mit Verben wie/ bummeln, flanieren, flattern, fliegen, fuhrwerken, geistern, hopsen, hüpfen, irren, jagen, krabbeln, krebsen, kriechen, kurven, kutschieren, laufen, reisen, rennen, rutschen, schleichen, schlendern, schleppen, schwärmen, schwirren, spazieren, springen, spuken, stolzieren, streifen, vagabundieren
3. /bezeichnet eine anhaltende, oft erfolglose oder unnütze Beschäftigung; in Zusammensetzung mit Verben wie/ albern, arbeiten, sich ärgern, sich balgen, basteln, betteln, blättern, bohren, bosseln, boxen, brüllen, brummen, bummeln, deuteln, doktern, dösen, drucksen, faulenzen, fingern, fragen, fuchteln, fummeln, hämmern, hängen, hantieren, hocken, horchen, knobeln, kramen, kritteln, laborieren, sich lümmeln, mäkeln, meckern, murksen, nörgeln, pfuschen, sich plagen, probieren, sich prügeln, sich quälen, raten, rätseln, rühren, schnüffeln, schnuppern, sitzen, spionieren, stehen, stöbern, stochern, sich streiten, stümpern, suchen, tasten, trödeln, wühlen, wursteln, sich zanken

Weitere Informationen zum Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG) …