feucht /Adj./
ein wenig naß: ein f. Tuch, Lappen; f. Umschläge machen; Das Plakat ist noch feucht vom Druck Brecht Commune 3 b; an der Wand ist ein f. Fleck; f. Boden, Erde, Sand, Lehm; eine f. Wiese; das Gras ist f. vom Tau; die Straße ist vom Regen noch f.; f. Getreide; wir haben eine f. Wohnung, einen f. Keller; jmd. hat, bekommt f. Augen; jmd. hat f. Lippen, einen f. Mund; die f. Schnauze des Hundes; ich hatte vor Aufregung f. Hände; Ihre Stirn schimmerte feucht von winzigen Schweißperlen Rinser Lobel 20; Aus dem bewegten Wasser rauscht / Ein feuchtes Weib hervor Goethe Fischer; umg. verhüll. scherzh. er hat eine f. Aussprache (sprüht unbeabsichtigt beim Sprechen Speichel) jetzt geht's ins f. Element (ins Wasser)! das war ein f. (trinkfreudiger) Abend der junge Mann ist noch f. hinter den Ohren (noch unreif) salopp das geht dich einen f. Staub, Kehricht (gar nichts) an reich an Wasserdampf: f. Luft, Nebel; die f. Hitze, Wärme ermattet uns; ein f. Wind bläst; Schon weht feuchte Kühle übers Feld A. Zweig Erziehung 190

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