beha̱u̱sen /Vb./
1. geh. jmdm. eine Unterkunft bieten, jmdn. in einer Wohnung unterbringen: Sie hatte den Stellvertreter ihres Mannes zu behausen und zu beköstigen Fallada Jeder stirbt 370; Friede in unserer Stadt! / Daß sie den gut behause / Der sie gebauet hat Brecht Gedichte 284; /oft im Part. Prät./ an einem unbekannten Zufallsort blieb er, notdürftig behaust und verpflegt Musil Mann 127; Die Frauen hüten den uralten Wunsch des Menschen, auf sicherem Grunde behaust zu sein (zu wohnen) Bergengr. Rittmeisterin 234
2. veralt. eine Wohnung b. (bewohnen)

behausen

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