bege̱gnen, begegnete, ist/ veralt. hatbegegnet
1. jmdm., sich b. jmdn., sich treffen: ich bin ihm (kürzlich) begegnet; sie sind sich, einander (zufällig, unverhofft, bei einem Fest) begegnet; ihre Blicke begegneten sich; /übertr./ sie b. sich in dem Wunsche, ihm zu helfen (wollen ihm beide helfen) salopp der kann mir (mal) im Mondschein b. (kann mir gestohlen bleiben) einer Sache b. etw. vorfinden, auf etw. stoßen: der allgemeinen Abneigung, großem Wohlwollen b.; einer Anschauung b.; wie man ihnen [den Lampen] auf Bildern der Antike begegnet Fontane Unwiederbringlich 322
2. jmdm. begegnet etw. jmdm. geschieht etw., jmdm. stößt etw. zu: das ist das Ärgste, Angenehmste, was mir b. kann; es begegnet mir immer wieder, daß ich etwas vergesse
3. jmdm. grob, liebenswürdig b. jmdn. grob, liebenswürdig behandeln: er begegnete ihr hart, freundlich, höflich; jmdm. mit Achtung, Ehrerbietung b.
4. geh. einer Sache b. einer Sache entgegentreten, entgegenwirken, etw. parieren: einer Ansicht, d. Übel, Mangel, Gefahr, Schwierigkeit, Angriff b.; dem muß man b.!; einer Krankheit b. (vorbeugen)

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