Weile, die; -, /ohne Pl.; Verkl.Weilchen/
Zeitraum, -spanne von unbestimmter, meist nicht sehr langer Dauer: es dauerte eine geraume, nur eine kurze W., bis sie kam; eine kleine W., ein Weilchen bleibe ich noch hier; er hat sich eine gute W. dort aufgehalten; oft hockte er eine lange Weile untätig auf seinem Schusterschemel O. M. Graf Unruhe 28; du mußt eine W., ein Weilchen warten; sie schwiegen beide eine W.; sie gingen eine W. schweigend nebeneinander her; man hörte eine W. nichts als das Rauschen des Flusses; umg. das ist schon eine ganze W. her; für eine W. herrschte Ruhe; nach einer W. sah ich ihn kommen; vor einer W. ist er weggegangen; damit hat es noch gute W. (es eilt nicht, muß nicht sofort erledigt werden) /sprichw./ eile mit W.; gut Ding will W. haben (man kann etw., was gut gelingen soll, nicht allzu schnell fertigstellen) veralt. er hatte Weile (Zeit, Muße) zechend zu rasten, wo ihm beliebte François Letzte Reckenburgerin 37

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