Salz, das; -es, -e
1. /ohne Pl./ Speisesalz; Kochsalz, Natriumchlorid: eine Prise, Messerspitze S.; grobes, feines, feuchtes S.; S. an die Speise, Suppe tun, geben; Fleisch, Pilze, einen Schinken, Gurken in S. legen, einmachen; das Kotelett mit Pfeffer und S. bestreuen; Quark mit Zwiebel, S. und Kümmel anrichten; Tomatensalat mit S. abschmecken; sie überreichten Brot und S. zur Hochzeit, zum Einzug in die neue Wohnung; S. sieden (durch Eindampfen aus Sole gewinnen) /bildl./ Textil. Pfeffer und S., Kümmel und S. (punktförmige schwarzgraue Musterung, bes. bei Kammgarn) nicht das S. zum Brot, in die Suppe haben, verdienen (Mangel leiden) /übertr./ eine Rede ohne S. (ohne Geist und Witz) halten attisches S. (feiner, geistreicher Witz) umg. das hat weder S. noch Schmalz (ist ohne Gehalt, Kraft) dicht. das S. der Weisheit, der Ironie; /sprichw./ S. und Brot macht Wangen rot
2. Chem. durch Einwirkung einer Säure auf eine Base, auf Metalloxid oder Metall entstandene kristalline chemische Verbindung, die aus einem positiv geladenen Metall- und einem negativ geladenen Nichtmetallion besteht und meist in Wasser löslich ist: neutrales, saures, basisches S.; die Salze der Schwefelsäure;

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