Potẹnz, die; -, -en
lat.
1. /oft im Pl./ Kraft, Vermögen: geistige, schöpferische, künstlerische Potenzen; die wirtschaftlichen Potenzen dieses Landes wachsen unaufhörlich; die Berufstätigkeit der Frau und ihre Weiterentwicklung [bergen] für die Erziehung der Kinder höchst wertvolle Potenzen in sich Neue Justiz 1965; jmd. ist die P. (jmd. ist die führende, bestimmende Kraft) Unter den Abstrakten war die stärkste Potenz Heinz Prüstel Bild. Kunst 1957; Ohne Federlesen gestanden: du bist unter uns die Potenz Sternheim Schippel I 7
2. /Pl. ungebräuchl./ Fähigkeit zum Geschlechtsverkehr, Zeugungsfähigkeit des Mannes: seine P. ist durch Alter, Krankheit geschwächt;
3. Math. Produkt gleicher Faktoren: die zweite P. von zwei ist vier; eine Zahl in die dritte, vierte P. erheben (drei-, viermal mit sich selbst multiplizieren) /übertr./ umg. er ist faul, egoistisch in höchster P. (besonders hohem Grad)

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