Noblẹsse, die; -, /ohne Pl./
franz.
1. geh. Vornehmheit: alles hatte genau die Mischung von Noblesse und Erpressung, die den kleinbürgerlichen Stiller … vollkommen wehrlos machte Frisch Stiller 393; vornehmes Denken, Großzügigkeit: die N. der Gesinnung entsprach seiner ganzen Veranlagung; Ich habe mir in Voraussicht deiner Noblesse schon ein Kleidchen bestellt Weiskopf 1,389 (Abschied v. Frieden)
2. veralt. Adel: Ich kenne dein faible für den Adel im allgemeinen und die mecklenburgische Noblesse im besonderen Th. Mann 1,470 (Buddenbr.)

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