Mutter, 1die; -, Mütter /Verkl.Mütterchen, Mütterlein/
/vgl. Mütterchen / Frau, die ein oder mehrere Kinder geboren hat, die Frau im Verhältnis zu ihrem Kind gesehen und bes. im Verhältnis des Kindes zu ihr: M. sein, werden; sie fühlt sich M. (fühlt, daß sie schwanger ist) sie ist M. geworden; die leibliche M. (Ggs. Stiefmutter) eine unverheiratete M.; eine gütige, liebevolle, nachsichtige, fürsorgliche, strenge M.; meine, unsere liebe, gute M.; Vater und M.; M. und Tochter; du wirst wie deine M. (ähnelst ihr) wie eine M. zu jmdm. sein; um jmdn. wie eine M. besorgt sein; umg. bes. berl. ich fühle mich wie bei Muttern (wie zu Hause) umg. sie ist die ganze M., ganz die M.; sie ist ihrer M. wie aus dem Gesicht geschnitten (ist ihr sehr ähnlich) die Aufgaben, alle Pflichten, Sorgen, Freuden einer M.; wir feiern heute Mutters Geburtstag; geh. wie geht es Ihrer Frau M.?; grüßen Sie die Frau M.!; sie fuhren im Abteil für M. und Kind; an Mutters Rockschößen hängen (nicht von ihrer Seite weichen, unselbständig sein) einem Kind die M. ersetzen; an Mutters Stelle treten; Rel. kath. die M. Gottes (Jungfrau Maria) /bildl./ scherzh. M. Grün, Natur die grünende Natur: bei M. Grün, Natur übernachten, schlafen; /übertr./ seine älteste Schwester war ihm M.; sie war dem Fremden eine wahre M.; /sprichw./ Vorsicht ist die M. der Weisheit, salopp der Porzellankiste

Mutter, 2die; -, -n
Teil der Schraube, der das Gewinde drehbar umschließt: die M. (an einer Schraube) lösen, (fester) anziehen, anschrauben; die M. lockert sich, ist locker, lose;

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