wachrütteln

Alternative Schreibungwach rütteln
GrammatikVerb
Worttrennungwach-rüt-teln · wach rüt-teln
Wortzerlegungwachrütteln
Rechtschreibregeln§ 34 (2.1)
eWDG, 1977

Bedeutungen

Beispiel:
musstest du mich so heftig wachrütteln?
jmdn., etw. aktiv werden lassen, aufrütteln
Beispiele:
einen Gleichgültigen, jmds. Gewissen wachrütteln
daß die Revolution in Rußland Asien endgültig wachgerüttelt hatte [Gesch. d. dt. Arbeiterbewegung4,87]

Thesaurus

Synonymgruppe
alarmieren · ↗aufrütteln · ↗aufscheuchen · ↗aufschrecken · ↗aufwecken · ↗emporreißen · ↗erschüttern · wachrütteln · ↗wecken  ●  ↗elektrisieren  ugs.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hoffentlich hat die Rede dieses mutigen Mannes die Nation noch rechtzeitig wachgerüttelt.
Die Welt, 03.09.2002
Mit den paar versoffenen Schillingen hatte sie ihn heute früh noch wachgerüttelt.
Canetti, Elias: Die Blendung, München: Hanser 1994 [1935], S. 270
Der stellte sich schlafend, um den Kronprinzen zu belauschen, und rüttelte dann die Offiziere Seiner Hoheit wach.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 904
Bei aller Unfähigkeit, auf meine politischen Schwierigkeiten einzugehen, hat Arne mich doch im Großen und Ganzen wieder wachgerüttelt.
Merian, Svende: Der Tod des Märchenprinzen, Hamburg: Buntbuch-Verl. 1980 [1980], S. 294
Er hatte mich wachgerüttelt und hielt den Finger vor den Mund, als ich aus dem Schlaf auffuhr, und machte eine Geste des Lauschens.
Fühmann, Franz: Das Judenauto, Zürich: Diogenes 1986 [1962], S. 150
Zitationshilfe
„wachrütteln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/wachrütteln>, abgerufen am 16.07.2019.

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