vorlügen

GrammatikVerb · log vor, hat vorgelogen
Aussprache
Worttrennungvor-lü-gen (computergeneriert)
Wortzerlegungvor-lügen
eWDG, 1977

Bedeutung

umgangssprachlich jmdm. etw. Unwahres erzählen, einzureden suchen
Beispiele:
er hat uns vorgelogen, dass er die Prüfung bestanden habe
diese Geschichte log sie den anderen vor
Die leise Hoffnung, die er sich vorgelogen hatte [Kellerm.Tunnel230]

Typische Verbindungen
computergeneriert

lügen was

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vorlügen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht war der Täter auch bei ihnen ", logen sie ihren Opfern vor.
Die Welt, 14.04.2001
Im Bett log sie ihren Männern vor, sie sei rundum gesund.
Bild, 21.04.1998
Ich wußte, daß es ihr unangenehm war, ihm vor mir irgend etwas meine Schwester vorzulügen.
Hein, Christoph: Drachenblut, Darmstadt: Luchterhand 1983 [1982], S. 130
Daß ich Sie so gut kenne, schützt mich wenig, es enthebt Sie nur der Anstrengung, mir etwas vorzulügen.
Kafka, Franz: Unglücklichsein. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 6500
Es liegt die Vorstellung zugrunde, daß jemand sich vorlügt, er habe nach einem schlechten Geschäft noch mehr im Beutel, als wirklich darin ist.
Röhrich, Lutz: Beutel. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 643
Zitationshilfe
„vorlügen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/vorlügen>, abgerufen am 24.07.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
vorliterarisch
vorlings
vorliegen
vorliebnehmen
Vorliebe
vorm
vormachen
Vormacht
Vormachtstellung
Vormagen