vordenken

Worttrennungvor-den-ken (computergeneriert)
Wortzerlegungvor-denken
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

als Erster denken, was später auch andere denken, durch sein Denken das Denken, die Meinung anderer bestimmen

Typische Verbindungen
computergeneriert

denken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vordenken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sicherlich, die entscheidenden Probleme, die vor uns liegen, sind nicht gelöst; daran zu erinnern, diese gesellschaftlich vorzubereiten und gesellschaftstheoretisch vorzudenken, ist dringlicher denn je.
Die Zeit, 15.03.1991, Nr. 12
Er muß für ihn vordenken, filtern und vorkosten, schnell und sicher wie ein Schlafwandler.
Die Welt, 27.06.2005
Es war die Art dieses Fürsten, zu wissen, was er wollte, und der Zukunft vorzudenken.
Mann, Golo: Das Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1618
Was man die Politik der kleinen Schritte nennt, war vorgedacht und nicht erst eine Reaktion auf die Mauer.
Brandt, Willy: Erinnerungen, Berlin: Ullstein 1997 [1989], S. 52
Reinhold geht hin und her in seiner Bude, in der Kneipe am Prenzlauer Tor, denkt nach, denkt vor, denkt hin, denkt her.
Döblin, Alfred: Berlin Alexanderplatz, Olten: Walter 1961 [1929], S. 335
Zitationshilfe
„vordenken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/vordenken>, abgerufen am 18.04.2019.

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