voraussetzungslos

Aussprache
Worttrennungvo-raus-set-zungs-los · vor-aus-set-zungs-los
WortzerlegungVoraussetzung-los
Wortbildung mit ›voraussetzungslos‹ als Erstglied: ↗Voraussetzungslosigkeit
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

ohne Voraussetzungen (zu machen)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Forschung Neuanfang Wissenschaft nahezu scheinbar

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›voraussetzungslos‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Niemand betrat sie voraussetzungslos, und niemand bewegte sich in ihnen folgenlos.
Die Zeit, 18.07.2011, Nr. 29
Auch dies ist nahezu voraussetzungslos möglich, allerdings nur mit entsprechend gesteigertem Risiko.
Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 355
In meiner Stellung freilich bin ich genötigt, die Dinge objektiv und voraussetzungslos zu betrachten.
Mann, Heinrich: Der Untertan, Gütersloh: Bertelsmann 1990 [1918], S. 105
Dort verlaufen die üblicherweise gewaltsamen Ereignisse fast voraussetzungslos und ziemlich beliebig.
Die Welt, 05.04.2005
Er wollte in den beiden Gestalten des Meisters die Verkörperung voraussetzungsloser Intellektualität erkannt haben.
Meisel-Hess, Grete: Die Intellektuellen. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 10964
Zitationshilfe
„voraussetzungslos“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/voraussetzungslos>, abgerufen am 21.05.2019.

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