vorausahnen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungvo-raus-ah-nen · vor-aus-ah-nen
Wortzerlegungvoraus-ahnen
eWDG, 1977

Bedeutung

etw. Bevorstehendes ahnen, ein Vorgefühl von etw. Künftigem haben
Beispiele:
es hat sich alles so ereignet, wie ich es vorausgeahnt habe
In seinem kräftigen Körper konnte man die Gestalt seines Vaters vorausahnen [JahnnNiederschrift1,442]

Thesaurus

Synonymgruppe
(eine) dunkle Ahnung haben · (etwas) ahnen · ↗(jemandem) schwanen · Vorahnung(en) haben · ↗erahnen · ↗erwarten · kommen sehen · vorausahnen · ↗voraussehen · ↗vorhersehen · ↗wittern
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Entwicklung Ereignis Katastrophe Schicksal Spielzug Tod Unheil ahnen schon

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vorausahnen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Heute ahnt jeder dritte Anhänger der Koalition schlechtere Zeiten voraus.
Die Welt, 31.12.2002
Er ahnt voraus, wohin der Ball kommt und taucht plötzlich aus dem Nichts auf.
Bild, 14.05.2002
Richtig ahnte er freilich voraus, daß eine soziale Revolution nach der politischen Revolution sehr unheilvolle Folgen haben müsse.
Franke, Wolfgang: Chinesische Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 19464
Ohne daß es jemand vorausgeahnt hatte, erwähnte er in seiner Rede Balla.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 602
Unmittelbar nach dem Krieg ließ sich diese Entwicklung noch nicht vorausahnen.
Lepenies, Wolf: Kultur und Politik, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 260
Zitationshilfe
„vorausahnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/vorausahnen>, abgerufen am 26.04.2019.

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