vollsaufen

GrammatikVerb · reflexiv
Aussprache
Worttrennungvoll-sau-fen
Wortzerlegungvoll-saufen
eWDG, 1977

Bedeutung

salopp, derb, abwertend übermäßig trinken, sich betrinken
Beispiel:
er hat sich in der Kneipe vollgesoffen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Hucke saufen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vollsaufen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sonst wird so manches ausgehobene Loch, eine Grube, sich vollsaufen.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 25.10.1939, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Dort sieht er jetzt manchmal seine alten Kumpels liegen - "zugekifft und vollgesoffen".
Die Zeit, 04.02.1999, Nr. 6
Der Täter wird also nicht für die Vergewaltigung bestraft, sondern dafür, daß er sich vorher vollgesoffen hat.
Süddeutsche Zeitung, 18.10.1997
Gewöhnliche Wasserlöcher sind leer, wenn sich eine Herde daraus vollgesoffen hat.
Der Spiegel, 06.08.1984
Und es ist ein Mensch, der sich an der Einbildung Demokratie vollsäuft, um beim Kegelspielen mit dem Trinkglas auf flacher Hand gegen Minister zu poltern.
Rubiner, Ludwig: Brief an einen Aufrührer. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 16728
Zitationshilfe
„vollsaufen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/vollsaufen>, abgerufen am 24.08.2019.

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