vertrödeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungver-trö-deln (computergeneriert)
Grundformtrödeln
eWDG, 1977

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend die Zeit vertrödelnnutzlos die Zeit verbringen, vertun
Beispiele:
sie ermahnte ihn, die vor ihm liegenden Jahre nicht leichtsinnig zu vertrödeln
es wird oft viel Zeit mit belanglosen Reden vertrödelt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Nachmittag Zeit

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vertrödeln‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn man ewig Zeit dafür hätte, würde man die Tage nur noch vertrödeln.
Bild, 29.08.2001
Hier habe keiner was zu gewinnen, nur ein Leben zu vertrödeln.
Die Zeit, 04.12.1995, Nr. 49
An einem grauen Tag, in den eigentlich Wind hineingehörte, hat sich der weiße Gott etwas vertrödelt.
Strittmatter, Erwin: Der Laden, Berlin: Aufbau-Verl. 1983, S. 350
Sie vertrödeln ihre Zeit und stehen am Ende womöglich ohne Abschluß da.
Kellner, Hedwig: Das geheime Wissen der Personalchefs, Frankfurt a. M.: Eichborn 1998, S. 176
Der hält mich für so dumm, daß ich Stunden um Stunden mit Algebra vertrödle, ohne dabei zu sein!
Strauß, Emil: Freund Hein, Berlin: S. Fischer 1907 [1902], S. 156
Zitationshilfe
„vertrödeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/vertrödeln>, abgerufen am 19.06.2019.

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