verspachteln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungver-spach-teln
Grundformspachteln
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
etw. mit dem Spachtel zustreichen, glätten
Beispiel:
eine schadhafte Stelle verspachteln
2.
salopp
Beispiel:
er hat ganz nebenbei ein großes Stück Torte verspachtelt (= aufgegessen, verzehrt)

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) einverleiben · (sich) gütlich tun (an) · (sich) zu Gemüte führen · Nahrung aufnehmen · ↗essen · ↗speisen · ↗verkosten · ↗verschmausen · ↗verspeisen · zu Munde führen  ●  Essen fassen  ugs. · ↗einnehmen (Mahlzeit)  geh. · ↗fressen  derb · ↗futtern  ugs. · in sich hineinschaufeln  ugs. · ↗mampfen  ugs. · spachteln  ugs. · ↗verdrücken  ugs. · ↗vernaschen  ugs. · ↗verputzen  ugs. · verspachteln  ugs. · ↗weghauen  ugs. · ↗wegputzen  ugs. · wegspachteln  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Fugen sind schon verspachtelt, die neue Wand muss nur noch weiß gestrichen werden.
Die Zeit, 15.11.2010, Nr. 46
Dazu klebt das Zeug so gut, dass man damit bequem Fenster verkitten oder Löcher in der Wand verspachteln kann.
Süddeutsche Zeitung, 16.09.1999
Aber wenn schon nicht die graue Paste verspachteln, wie dann das Kariesloch verschließen?
Süddeutsche Zeitung, 30.10.1999
Der Mieter muß die Löcher beim Auszug lediglich verspachteln, aber deshalb nicht die gesamte Wand neu verputzen.
Der Tagesspiegel, 25.05.1997
Zitationshilfe
„verspachteln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/verspachteln>, abgerufen am 21.05.2019.

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