verschwollen

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Aussprache
Worttrennungver-schwol-len (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutung

angeschwollen, aufgeschwollen
Beispiele:
sie hatte vom Weinen verschwollene Augen
ein verschwollenes Gesicht
die Wundränder waren entzündet und dick verschwollen

Thesaurus

Synonymgruppe
angeschwollen · ↗aufgedunsen · aufgeschwemmt · aufgeschwollen · aufgetrieben · ↗gedunsen · ↗geschwollen · ↗schwulstig · verquollen · verschwollen  ●  ↗bamstig  ugs., österr. · ↗dostig  ugs., österr. · ↗verschwiemelt  ugs., norddeutsch
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Auge Gesicht

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verschwollen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber vorher hat sie wohl geweint, ihre Augen sehen etwas verschwollen aus.
Süddeutsche Zeitung, 28.09.2000
Er hat verschwollene umränderte Augen, harte Züge um den eingefallenen Mund, ein durchaus verstörtes krankes Aussehen.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1924. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1924], S. 14
Als man sie rief, kamen sie mit roten, verschwollenen Augen.
Reventlow, Franziska Gräfin zu: Ellen Olestjerne. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 6087
Ihr Gesicht war blaß, ihre Augen rot, vom Weinen dick verschwollen.
Viebig, Clara: Das Weiberdorf, Briedel u. Mosel: Houben 1996 [1900], S. 45
Tim bekam vor seinem Tod tagelang Schläge, sein Gesicht war völlig verschwollen.
Bild, 03.03.2006
Zitationshilfe
„verschwollen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/verschwollen>, abgerufen am 13.11.2019.

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