versaubeuteln

GrammatikVerb
Worttrennungver-sau-beu-teln
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
durch unreinliche, unachtsame Behandlung verderben; beschmutzen
2.
durch Unachtsamkeit verlieren, verlegen

Thesaurus

Synonymgruppe
verbocken · ↗verderben · ↗verpfuschen  ●  ↗(etwas) verkacken  derb · ↗depravieren  geh. · ↗verhunzen  ugs. · ↗verkorksen  ugs. · ↗vermasseln  ugs. · ↗vermurksen  ugs. · ↗verpatzen  ugs. · versaubeuteln  ugs. · ↗versauen  derb · ↗versieben  ugs. · ↗verzapfen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
in den Sand setzen  ugs., fig. · in den Teich setzen  ugs. · ↗verbocken  ugs. · ↗vergeigen  ugs. · ↗verhauen  ugs. · ↗vermasseln  ugs. · versaubeuteln  ugs. · ↗versauen  derb · ↗versieben  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch auch er räumt ein, dass die Tiere wirklich gefährlich werden können, wenn sie durch das Fehlverhalten des Menschen "versaubeutelt" worden seien.
Süddeutsche Zeitung, 13.06.2002
In Brandenburg wurden letztes Jahr wieder 100 Millionen Mark Steuergeld einfach versaubeutelt.
Bild, 13.06.1998
Vor seinem Amtsantritt hatte die DHB-Auswahl noch die WM-Qualifikation gegen eine mittelprächtige Konkurrenz versaubeutelt.
Die Welt, 19.05.1999
Da wird etwa das verspielte Poupoupidou einer gewitzten Tragikomödie über eine Westentaschen-Monroe zum pseudoreißerischen http://www.zeit.de/kultur/film/2012-08/film-who-killed-marilynWho killed Marilyn versaubeutelt.
Die Zeit, 03.12.2012, Nr. 49
Ihr Geld haben Sie versaubeutelt, und jetzt kommen Sie zu uns.
Fallada, Hans: Wer einmal aus dem Blechnapf frißt - Bd. 1, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1990 [1934], S. 94
Zitationshilfe
„versaubeuteln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/versaubeuteln>, abgerufen am 19.09.2019.

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