versammeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungver-sam-meln (computergeneriert)
Grundformsammeln
Wortbildung mit ›versammeln‹ als Erstglied: ↗Versammlung
eWDG, 1977

Bedeutung

eine (größere) Anzahl von Personen zu einem bestimmten Zweck an einem Ort zusammenbringen, zusammenrufen, vereinigen
Beispiele:
der Lehrer versammelte die Schüler seiner Klasse vor dem Schulhaus
er hatte bei seiner Hochzeit die gesamte Verwandtschaft bei, um sich versammelt
ein solches Fest versammelt viele Menschen aus verschiedenen Ländern an einem Ort
einen Kreis von Hörern um sich versammeln
sich versammeln
Beispiele:
viele Interessierte hatten sich bei ihm, um ihn versammelt
sich zu einer Kundgebung versammeln
vor versammelter Belegschaft, Mannschaft sprechen

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) (zahlreich) versammeln · ↗(sich) breitmachen · Platz beanspruchen · ↗belagern · besetzt haben · besetzt halten · in Beschlag nehmen · mit Beschlag belegen  ●  ↗(sich) ausbreiten  ugs. · ↗(sich) breit machen  ugs. · ↗(sich) dickmachen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(sich) sammeln · (sich) versammeln · ↗zusammenkommen
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abend Anhänger Band Dach Demonstrant Demonstration Dutzend Fernseher Gebet Gläubiger Gottesdienst Hundert Innenstadt Kundgebung Mensch Menschenmenge Morgen Moschee Nachmittag Polizeiangabe Prominenz Protest Protestkundgebung Rathaus Schar Schaulustige Tausend Tisch Zehntausend rund

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›versammeln‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Fans werden die deutsche Elite komplett am Start versammelt sehen.
Die Welt, 26.05.2005
Dazu hätten die besten Arbeiten aus unterschiedlichen Museen versammelt werden müssen.
Der Tagesspiegel, 09.04.1999
Abends versammelt man sich zu geselligem Beisammensein, dann werden diese Lieder vorgetragen, oder alle vereinen sich zu gemeinsamem Gesang.
Husmann, Heinrich: Afghanistan. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 6213
Dort waren auch gegen fünfhundert Personen versammelt, denen gegenüber man doch nichts ableugnen kann.
Friedländer, Hugo: Der Königliche Hof- und Domprediger Adolf Stöcker in dem Beleidigungsprozeß wider den Redakteur Heinrich Bäcker als Zeuge. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1921], S. 7892
Ihnen käme es bloß darauf an, sich unauffällig in großer Zahl zu versammeln.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 353
Zitationshilfe
„versammeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/versammeln>, abgerufen am 25.06.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
versamen
Versalschrift
Versalie
Versal
Versakzent
Versammlung
Versammlungsbehörde
Versammlungsbesucher
Versammlungsfreiheit
Versammlungsgesetz