verreiben

GrammatikVerb · verrieb, hat verrieben
Aussprache
Worttrennungver-rei-ben (computergeneriert)
Grundformreiben
eWDG, 1977

Bedeutung

etw. durch Reiben fein auf einer Oberfläche verteilen
Beispiele:
die Creme wird aufgelegt und mit den Fingern verrieben
das Bohnerwachs kräftig verreiben, damit der Boden glänzt

Typische Verbindungen
computergeneriert

auftragen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verreiben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie trank den Sekt schnell, immer schneller, verrieb ein paar Tropfen auf ihrer Haut.
Bild, 01.12.1998
Da quoll es noch einmal aus allen Tuben auf die Leinwand, und der Wind verrieb die Farben mit weichen Fingern zu sanften Impressionen.
Die Zeit, 25.11.1954, Nr. 47
Die Mischung muß sehr gut verrieben werden oder durch die Walzenmühle gehen.
o. A.: Lexikon der Kunst - L. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 15299
Er bekam davon einen Tropfen spendiert und verrieb ihn auf dem Handrücken.
Nadolny, Sten: Selim oder Die Gabe der Rede, München: Piper 1997 [1990], S. 245
Er spuckte darauf und verrieb ihr den Schmutz gleichmäßig im Gesicht.
Aichinger, Ilse: Die größere Hoffnung, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1966 [1948], S. 188
Zitationshilfe
„verreiben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/verreiben>, abgerufen am 21.09.2019.

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