verplaudern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungver-plau-dern
Grundformplaudern
eWDG, 1977

Bedeutung

umgangssprachlich eine bestimmte Zeit mit Plaudern verbringen
Beispiele:
jetzt habe ich schon eine geschlagene Stunde mit dir verplaudert
die Wartezeit mit jmdm. verplaudern
sich verplaudern
zu viel Zeit mit Plaudern hinbringen
Beispiel:
jetzt habe ich mich doch tatsächlich verplaudert

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verplaudern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die durch seine Hilfe gesparte Zeit haben wir dann verplaudert.
Süddeutsche Zeitung, 19.01.2002
Als sie sich verabschiedet hatten, verplauderten wir zwei uns noch.
Johst, Hanns: Die Torheit einer Liebe, München: Langen Müller 1942 [1930], S. 63
Erst in ihr kann sich sekundäres Räsonnieren über Kunst widerstandslos ausbreiten, ob journalistisch verplaudert oder akademisch verstiegen.
Die Zeit, 02.11.1990, Nr. 45
So waren sie zu einem freundlichen Bekanntsein gediehen und hatten manche halbe Stunde angenehm miteinander verplaudert.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 760
Bevor sie sich verplauderte, biss sie sich lieber auf den Lippe.
Bild, 22.01.2001
Zitationshilfe
„verplaudern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/verplaudern>, abgerufen am 22.10.2019.

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