verkramen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungver-kra-men (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutung

umgangssprachlich etw. verlegen
Beispiele:
ich habe den Schlüssel verkramt und kann ihn nicht finden
der Brief liegt irgendwo verkramt

Thesaurus

Synonymgruppe
(einer Sache) verlustig gehen · ↗verlegen · ↗verlieren  ●  ↗verbaseln  ugs., regional · ↗verbummeln  ugs. · ↗verdusseln  ugs. · verklüngeln  ugs. · verkramen  ugs. · ↗verschlampen  ugs. · ↗verschludern  ugs. · verschluren  ugs., rheinisch · ↗verschmeißen  ugs., bair. · ↗verschusseln  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch Platten, die ich schon längst verkramt oder verliehen habe, liegen jetzt wieder sauber sortiert auf dem Server.
Die Zeit, 21.10.2013, Nr. 42
Sie hatte ihn verkramt und vergessen, als er ihr vor fast zwei Jahren ebenso wie 150 Millionen anderen Russen zugeteilt worden war.
Süddeutsche Zeitung, 29.06.1994
Anders auch als Albert, der ständig etwas suchte, Gegenstände zu verkramen schien, um sie wieder ausgraben zu können.
Hahn, Ulla: Unscharfe Bilder, München: Deutsche Verlags-Anstalt 2003, S. 138
Zitationshilfe
„verkramen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/verkramen>, abgerufen am 18.10.2019.

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