vergeigen

Worttrennungver-gei-gen
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich (durch falsches Vorgehen, eine schlechte Leistung) verderben, zu einem Misserfolg machen

Thesaurus

Synonymgruppe
in den Sand setzen  ugs., fig. · in den Teich setzen  ugs. · ↗verbocken  ugs. · vergeigen  ugs. · ↗verhauen  ugs. · ↗vermasseln  ugs. · ↗versaubeuteln  ugs. · ↗versauen  derb · ↗versieben  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Amateur Aufstieg Auftakt Auswärtsspiel Berliner Bundesliga Champions League Chance Eisbär Elfmeter Finale Generalprobe Heimspiel Hinspiel Landtagswahl Meister Meisterschaft Partie Saisonspiel Serie Spiel Spieltag Staffel VfB WM Wahlkampf gestern gleich zuletzt zweimal

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vergeigen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die vergeigt ein Bewerber, weil er etwas nicht richtig verstanden hat.
Die Zeit, 10.12.2012, Nr. 50
Fahrlässig vergeigte man beim 1:2 gegen Köln die Chance.
Bild, 01.02.2002
Und doch gab es rechnerisch immer noch die Chance zu vergeigen.
Der Tagesspiegel, 13.05.2001
Das wäre fatal gewesen, weil sie zum Abschluß auch ihren guten Ruf noch vergeigt hätten.
Süddeutsche Zeitung, 19.06.1995
Wenn wir die Saison allerdings vergeigen, können wir auch alles kaputtmachen, was wir gerade aufgebaut haben.
Die Welt, 19.07.2005
Zitationshilfe
„vergeigen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/vergeigen>, abgerufen am 16.10.2019.

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