verekeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungver-ekeln (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutung

jmdm. etw. verekelnin jmdm. Ekel gegen etw. erregen
Beispiel:
jmdm. durch eine Bemerkung eine Speise verekeln
jmdm. etw. verleiden, jmdm. die Freude an etw. verderben
Beispiele:
jmdm. durch etw. einen Theaterbesuch verekeln
diese Dichtung, mein Urlaub ist mir dadurch verekelt worden

Thesaurus

Synonymgruppe
(etwas) schlechtreden · (jemandem etwas) verekeln · ↗(jemandem etwas) vergällen · ↗(jemandem etwas) verleiden · ↗(jemandem etwas) vermiesen · (jemandem) die Lust verderben · ↗(jemanden) vergraulen  ●  (jemandem) den Appetit verderben  variabel · ↗(etwas) miesmachen  ugs. · in die Suppe spucken  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das gehörte zum System, das böswillige Leute als Militarismus dem Volke verekelt haben.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 09.03.1920
So wie nach dem Werther eine Selbstmordwelle durch die Jugendkultur ging, so verekelte Grass den Deutschen die Aale.
Die Zeit, 07.07.1999, Nr. 27
So wie nach dem Werther eine Selbstmordwelle durch die Jugendkultur ging, so verekelte Grass den Deutschen die Aale.
Die Zeit, 01.07.1999, Nr. 27
Gründe für diese seine Ansicht, die den Volksentscheid den werktätigen Massen verekeln soll, führt der "Montag Morgen" nicht an.
Rote Fahne, 21.08.1928
Seitdem ist uns der Korb verekelt, wir betreten ihn nicht mehr, hängen nur außen unsere Kleider auf, legen unsere Badesachen auf den Klapptisch.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1930. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1930], S. 181
Zitationshilfe
„verekeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/verekeln>, abgerufen am 18.08.2019.

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