verebben

GrammatikVerb · verebbte, ist verebbt
Aussprache
Worttrennungver-eb-ben (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutung

langsam immer mehr abnehmen, still werden
Beispiel:
die Wogen, Wellen verebben
übertragen
Beispiele:
der Donner, Lärm, das Geräusch verebbt (in der Ferne)
der Beifall, das Lachen, Gespräch, die Erregung ist verebbt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Applaus Aufregung Begeisterung Beifall Besucherstrom Elan Empörung Euphorie Ferne Flut Geräusch Jubel Lachen Lärm Protestwelle Rausch Schockwelle Schwung Stimmengewirr Strom Sturm Welle Woge Zustrom allmählich anschwellen bald irgendwann langsam rasch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verebben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann verebbte irgendwann auch der letzte Rest an aufrührerischer Energie.
Die Zeit, 09.02.2006, Nr. 07
Ein wehmütiger Chor aus dem Off verebbt im eigenen Echo.
Süddeutsche Zeitung, 24.01.2001
Aber immer war nach wenigen Tagen der große Rausch verebbt und nichts geblieben als eine große Leere.
Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 632
Aber sie verebbten schließlich vor den Pyrenäen und den asturisch-kantabrischen Bergen.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 3785
Er spürte, wie in dem anderen eine Welle von Wut hochstieg, und ließ sie gleichmütig verebben.
Andersch, Alfred: Sansibar oder der letzte Grund, Olten: Walter 1957 [1957], S. 57
Zitationshilfe
„verebben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/verebben>, abgerufen am 19.08.2019.

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