verderbt

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Aussprache
Worttrennungver-derbt (computergeneriert)
Grundformverderben
Wortbildung mit ›verderbt‹ als Grundform: ↗Verderbtheit
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
veraltend moralisch verkommen
Beispiele:
ein verderbter Mensch, Charakter
er ist durch und durch verderbt
2.
Wissenschaft unleserlich, schwer zu entziffern
Beispiel:
eine verderbte Textstelle

Thesaurus

Synonymgruppe
(moralisch) verkommen · (sittlich) verwahrlost · ↗lasterhaft · ↗liederlich · ↗sittenlos · ↗sündig · verderbt · verdorben · ↗verrucht · ↗verworfen  ●  versaut  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Jugend Menschheit Sitte Text Welt Westen Zivilisation böse korrupt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›verderbt‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Lest doch, was Ihr wollt - verderbt euch aber nicht den Geschmack.
Der Tagesspiegel, 03.05.2000
Weil sie aber mannequinhaft wedelt, darf sie als verderbt gelten.
Tucholsky, Kurt: Die Kokainschachtel. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1926], S. 7934
Musik wird häufig im Text der Stücke erwähnt; keine dieser Stellen gilt als ungenau oder verderbt.
Sternfeld, Frederick William: Shakespeare. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1965], S. 3557
Nein, nein, das paßt nicht zu Ihrem verderbten und lasterhaften Brief.
Langgässer, Elisabeth: Das unauslöschliche Siegel, Hamburg: Claassen 1959 [1946], S. 368
Der arabische Text ist bekanntlich in den Namen sehr verderbt und schwer erreichbar.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1929, S. 665
Zitationshilfe
„verderbt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/verderbt>, abgerufen am 23.08.2019.

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