unverwechselbar

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-ver-wech-sel-bar
Wortzerlegungun-verwechselbar
Wortbildung mit ›unverwechselbar‹ als Erstglied: ↗Unverwechselbarkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

von charakteristischer, typischer Prägung und deshalb nicht zu verwechseln, unverkennbar
Beispiele:
er ist eine unverwechselbare Persönlichkeit
jmd. hat ein unverwechselbares Gesicht, einen unverwechselbaren Gang
diese Stadt hat ein unverwechselbares Gepräge
er schreibt einen unverwechselbaren Stil

Thesaurus

Synonymgruppe
alleinig · ↗beispiellos · ↗einmalig · einzel- / Einzel- (z.B. Einzelstück, Einzelmeinung) · ↗einzig · einzig und allein (Verstärkung) · ↗einzigartig · ↗individuell · nicht vergleichbar · nie gekannt · ↗ohnegleichen · ↗singulär · steht allein (da) · ↗unnachahmlich · ↗unvergleichlich · wie kein anderer · wie kein zweiter · wie nichts sonst  ●  weißer Rabe (Person)  fig. · der seinesgleichen sucht  geh. · gibt's nur einmal (auf der Welt)  ugs. · kommt nicht wieder (Gelegenheit)  ugs. · ↗sondergleichen  geh. · ↗sui generis (nachgestellt)  geh., lat. · ↗unikal  fachspr. · unverwechselbar  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
klar erkennbar · nicht zu verwechseln · ↗unverkennbar · unverwechselbar  ●  ↗unvergleichlich  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aroma Aussehen Bildsprache Charakter Charme Design Eigenart Eigenheit Flair Gepräge Geruch Handschrift Identität Idiom Individualität Kennzeichen Klang Markenprofil Markenzeichen Merkmal Personalstil Physiognomie Profil Silhouette Sound Stempel Stil Timbre Tonfall einzigartig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unverwechselbar‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er erzählt drei völlig für sich stehende Geschichten mit jeweils unverwechselbarem Ton.
Der Tagesspiegel, 20.02.1999
Er ist bis zu seinem Tod unverwechselbar derselbe Mann geblieben.
konkret, 1980
Alles andere ist längst da und drängt zu einer - freien, also eigenen, unverwechselbaren - Entfaltung.
Nadolny, Sten: Selim oder Die Gabe der Rede, München: Piper 1997 [1990], S. 328
Geschmack teilhat und die es zugleich vermag, ihm ihren eigenen unverwechselbaren Stempel aufzudrücken.
Sartori, Claudio u. a.: Italien. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1957], S. 42146
Möglicherweise gibt diese kleine Besonderheit dem Kaffee wirklich den unverwechselbaren Geschmack.
Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 199
Zitationshilfe
„unverwechselbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unverwechselbar>, abgerufen am 24.10.2019.

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