unversucht

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-ver-sucht (computergeneriert)
eWDG, 1976

Bedeutung

nichts unversucht lassenalles Mögliche versuchen, unternehmen
Beispiele:
er wollte nichts unversucht lassen, um sein Ziel zu erreichen
sie ließen nichts unversucht, um ihr Recht zu erhalten

Typische Verbindungen
computergeneriert

lassen wenig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unversucht‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man wolle aber nichts unversucht lassen, diese noch zu überwinden.
Die Zeit, 30.03.2012 (online)
Die Gegner werden nichts unversucht lassen, den Deal zu torpedieren.
Der Tagesspiegel, 13.09.2002
Der Heilige Stuhl ließ angesichts dieser Situation nichts unversucht, die Zerstörung der Kirche aufzuhalten.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 19316
Er ließ nichts unversucht, ihn zu einer solchen Figur zu stempeln.
Mann, Thomas: Buddenbrooks, Frankfurt a. M.: Fischer 1989 [1901], S. 884
Und was habe ich seit der Rückkehr aus Lugano unversucht gelassen?
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1933. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1933], S. 64
Zitationshilfe
„unversucht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unversucht>, abgerufen am 23.10.2019.

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