unveränderlich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-ver-än-der-lich
Wortbildung mit ›unveränderlich‹ als Erstglied: ↗Unveränderlichkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

gleichbleibend, keine Veränderung zeigend
Beispiele:
etw. ist, bleibt unveränderlich
ein unveränderliches Naturgesetz
Mathematik, Physik
Beispiel:
eine unveränderliche Größe
eine Unveränderlicheeine Konstante
Beispiel:
eine Gleichung mit einer Unveränderlichen

Thesaurus

Synonymgruppe
beständig · feststehend · gleichbleibend · immer wieder · ↗inert · ↗invariabel · ↗jederzeit · ↗konstant · ↗kontinuierlich · ↗stetig · ↗ständig · ↗unabänderlich · unveränderlich  ●  ↗invariant  fachspr.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
bewegungslos · feststehend · ↗immobil · ↗rigide · ↗starr · ↗statisch · ↗steif · ↗unbeweglich · unveränderlich

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dauereinrichtung Dogma Eigenschaft Grundsatz Größe Kennzeichen Konstante Merkmal Multiplikator Naturgesetz Naturkonstante Sein Standpunkt Substanz Universum Wahrheit Wechselkursus Wesen angeboren beständig ewig fest keineswegs objektiv scheinbar starr statisch unantastbar unveräußerlich zeitlos

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unveränderlich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was hier allein zählt, ist das Ideal der Schönheit, ein unveränderliches Ideal.
Die Zeit, 01.06.2012, Nr. 22
Ferner ist G. vollkommen, unendlich, unveränderlich, höchste Einheit, gut, allgegenwärtig, ewig.
Klein, J.: Gott. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 16438
Das unausgesetzte Bestehen einer unveränderlichen Empfindung wird schwerlich jemand als Bewußtsein bezeichnen wollen.
Mach, Ernst: Erkenntnis und Irrtum. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1905], S. 9630
Zu kleine und in der Größe unveränderliche Fenster erschweren es zusätzlich, den Überblick zu wahren.
C't, 2000, Nr. 23
Aber sie sind dadurch auch unveränderlich und haben keine Entwicklung vor sich.
Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 0
Zitationshilfe
„unveränderlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unveränderlich>, abgerufen am 24.06.2019.

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