unumgänglich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-um-gäng-lich
Wortbildung mit ›unumgänglich‹ als Erstglied: ↗Unumgänglichkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

nicht zu umgehen, unbedingt notwendig
Beispiele:
unumgängliche Maßnahmen, Korrekturen, Ausgaben
der Krankenhausaufenthalt war unumgänglich
die Behandlung dieser Frage ist unumgänglich
es ist unumgänglich, sich mit diesen Problemen auseinanderzusetzen
etw. für unumgänglich halten

Thesaurus

Synonymgruppe
alternativlos · ↗imperativ · nicht verhandelbar · ohne Alternative · ↗unabdingbar · ↗unabweisbar · ↗unabwendbar · ↗unaufhaltsam · ↗unausweichlich · unumgänglich · ↗unvermeidbar · ↗unvermeidlich · ↗vorherbestimmt · ↗zwingend  ●  daran führt kein Weg vorbei  fig. · programmiert  ugs. · ↗vorprogrammiert  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(ein) Muss · ↗(unbedingt) notwendig · nicht (mehr) wegzudenken · sollte man haben · ↗unabdingbar · unbedingt dazugehören · ↗unentbehrlich · unumgänglich · ↗unverzichtbar · ↗vonnöten · ↗wichtig · ↗zwingend · zwingend benötigt  ●  (ein) Must  engl. · (sollte) in keiner Sammlung fehlen  ugs., formelhaft · ↗de rigueur  geh., bildungssprachlich, franz. · gehört in jeden (gut sortierten ...)  ugs., formelhaft · ↗indispensabel  geh., veraltet, bildungssprachlich
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Amputation Anpassung Begleiterscheinung Beitragserhöhung Bereinigung Einschnitt Entlassung Generalsanierung Korrektur Kurskorrektur Marktbereinigung Mindestmaß Minimum Operation Personalabbau Preiserhöhung Sanierungsmaßnahme Schließung Stellenabbau Stillegung Strukturreform Strukturveränderung Umdenken Umschuldung Vorbedingung erachten leider notwendig unpopulär wohl

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unumgänglich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei uns ist er mit einem Bann belegt, anderswo gilt er als unumgänglicher Autor.
Die Welt, 18.06.2005
Für ihre sportliche Entwicklung ist die Veränderung wohl trotzdem unumgänglich.
Der Tagesspiegel, 10.11.1997
Schon in der Zeit der alten Kirche gab es zwar textkritische Entscheidungen; sie waren unumgänglich.
Greeven, H.: Text und Textkritik der Bibel. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 5835
Es ist jedoch unumgänglich, auch die vorangehende Entwicklung in einem kurzen Überblick zu schildern.
Albrecht, Hans u. Besseler, Heinrich: Chorbuch. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 10253
Die Entladungsmethoden machen eine zeitweilige individuelle Behandlung der Kinder unumgänglich.
Werner, Reiner: Das verhaltensgestörte Kind, Berlin: Dt. Verl. d. Wiss. 1973 [1967], S. 221
Zitationshilfe
„unumgänglich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unumgänglich>, abgerufen am 24.06.2019.

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