unterbauen

GrammatikVerb · unterbaute, hat unterbaut
Aussprache
Worttrennungun-ter-bau-en
Wortzerlegungunter-bauen1
Wortbildung mit ›unterbauen‹ als Erstglied: ↗Unterbauung
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
Bauwesen etw. durch einen Unterbau von unten her stützen
Beispiele:
ein Gebäude, einen Sockel, eine Säule unterbauen
Bauwesen eine gut unterbaute Straße, Eisenbahnlinie
2.
übertragen etw. durch stichhaltige Argumente stützen, etw. gut fundieren, untermauern
Beispiele:
eine These wissenschaftlich unterbauen
um die Glaubhaftigkeit seiner Nachricht zu unterbauen [KischMarktplatz138]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Auffassung These

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unterbauen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber auch dann hielt man es noch nicht für notwendig, diesen Pakt mit einer starken militärischen Organisation zu unterbauen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1954]
Aber er will es nicht abtragen, sondern er will es mit gänzlichem Ruin meines Hauses stützen und unterbauen.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 25924
Außerdem unterbauen wir den ganzen Block mit einer gemeinsamen Tiefgarage.
Der Tagesspiegel, 27.08.1999
Es muß ein Hauptanliegen der schlesischen Forschung sein, sich mit seinen ebenso sorgfältig unterbauten wie einseitigen Thesen auseinanderzusetzen.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1939, S. 462
F. unterbaut von neuem die Auffassung, daß 1898 notwendig eine Änderung der verfahrenen Flottenverhältnisse eintreten mußte.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1931, S. 269
Zitationshilfe
„unterbauen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unterbauen>, abgerufen am 22.05.2019.

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