unruhevoll

GrammatikAdjektiv
Nebenform unruhvoll · Adjektiv
Worttrennungun-ru-he-voll ● un-ruh-voll
WortzerlegungUnruhe-voll
eWDG, 1976

Bedeutung

gehoben
1.
voll innerer Unruhe, unruhig
Beispiele:
ein unruhevoller Mensch
ein unruhevoller Blick
unruhevolle Gedanken
unruhevoll umhergehen
2.
unstet, wechselvoll
Beispiel:
ein unruhevolles Leben führen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Jugend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unruhvoll‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der gegenwärtigen unruhevollen internationalen Situation ist das besonders wertvoll.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1982]
Und er würdigt seine Leistung in den sechs schweren, unruhevollen, nur langsam befriedeten Jahren seines hohen Amtes.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 05.03.1925
Unruhevoll und erschöpft und manchmal auch leise stöhnend lag er auf seinem Bett.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 310
Ein unruhevolles, aufregendes Muster auf der lindgrünen Tapete mindert die beruhigende Wirkung weidlich herab.
Smolka, Karl: Gutes Benehmen von A - Z. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1957], S. 19236
Es war ein unruhevolles Jahrhundert in der Geschichte Chinas, und der betreffende Vorfall spiegelt die ungewissen Verhältnisse.
Mote, F. W.: China von der Sung-Dynastie bis zur Ch'ing-Dynastie. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 2680
Zitationshilfe
„unruhevoll“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unruhevoll>, abgerufen am 19.07.2019.

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