unnachahmlich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-nach-ahm-lich
eWDG, 1976

Bedeutung

einzigartig, sodass man es nicht nachahmen kann, unvergleichlich
Beispiele:
ein unnachahmlicher Gesichtsausdruck
mit unnachahmlicher Eleganz, Grazie, Gewandtheit sich bewegen
sein Spiel ist unnachahmlich
die unnachahmlich zarte Tönung lichter Farben [HamannGesch. d. Kunst2,382]

Thesaurus

Synonymgruppe
außerordentlich · ↗einzigartig · unnachahmlich · ↗unvergleichlich
Assoziationen
Synonymgruppe
alleinig · ↗beispiellos · ↗einmalig · einzel- / Einzel- (z.B. Einzelstück, Einzelmeinung) · ↗einzig · einzig und allein (Verstärkung) · ↗einzigartig · ↗individuell · nicht vergleichbar · nie gekannt · ↗ohnegleichen · ↗singulär · steht allein (da) · unnachahmlich · ↗unvergleichlich · wie kein anderer · wie kein zweiter · wie nichts sonst  ●  weißer Rabe (Person)  fig. · der seinesgleichen sucht  geh. · gibt's nur einmal (auf der Welt)  ugs. · kommt nicht wieder (Gelegenheit)  ugs. · ↗sondergleichen  geh. · ↗sui generis (nachgestellt)  geh., lat. · ↗unikal  fachspr. · ↗unverwechselbar  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anmut Antritt Arroganz Art Aura Charme Diktion Dribbling Duft Eleganz Gabe Gespür Grandezza Grazie Humor Laufstil Leichtigkeit Manier Mimik Mischung Pose Präzision Reiz Selbstverständlichkeit Sondersang Sound Tonfall Treue Weise lakonisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unnachahmlich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf geradezu unnachahmliche Weise versteht er es, Vertrauen zu schaffen.
Die Zeit, 08.11.1985, Nr. 46
Und er wußte dies durch seine Haltung in unnachahmlicher Weise zum Ausdruck zu bringen.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 03.03.1905
Und immer pries er die ganze wunderbare Welt der intellektuellen Errungenschaften, inmitten derer er lebte, auf unnachahmlich spaßhafte Weise.
Garin, Eugenio: Die Kultur der Renaissance. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 5028
Auch wußte er mit unnachahmlicher Grazie und sehr wirksam den Bakel zu schwingen.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 21945
Hierbei kann es angesichts des Bewegungsstiles der Völker, der in Wirklichkeit unnachahmlich ist, nur um äußere Formen und Techniken gehen.
Hoerburger, Felix u. a.: Volksgesang. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1966], S. 4513
Zitationshilfe
„unnachahmlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unnachahmlich>, abgerufen am 23.05.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
unnachahmbar
unmutsvoll
Unmutsfalte
Unmutsäußerung
unmutig
unnachgiebig
Unnachgiebigkeit
unnachsichtig
Unnachsichtigkeit
unnahbar