unkommentiert

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-kom-men-tiert
eWDG, 1976

Bedeutung

ohne erläuternden Kommentar
a)
ohne wissenschaftliche Erklärungen
Beispiele:
eine unkommentierte Ausgabe
einen Text unkommentiert herausgeben
b)
ohne Kommentar der Presse, des Funks, Fernsehens
Beispiel:
die Ereignisse wurden von der Presse unkommentiert berichtet
c)
ohne Bemerkungen
Beispiel:
die Bemerkungen blieben (von ihm) unkommentiert

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aufnahme Ausgabe Bildstrecke Darstellung Wiedergabe abdrucken bleiben ebenso hinnehmen lassen meist nahezu natürlich stehenlassen stets ungekürzt veröffentlichen weitgehend wiedergeben zitieren zunächst

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unkommentiert‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man darf solche Informationen nicht unkommentiert weiter geben, weil sie falsch interpretiert werden könnten.
Die Zeit, 09.01.2012, Nr. 02
Besonders auffällig aber sei in diesem Jahr die große Anzahl unkommentierter Dokumentationen.
Der Tagesspiegel, 26.04.2002
Den mächtigsten Mann der Liga haben Sie unkommentiert stehen lassen.
Süddeutsche Zeitung, 27.01.2001
Auch unkommentierte und zusammengefügte Bilder wird es nicht mehr geben.
Bild, 24.11.2000
Sie behandelt eine internationale Konferenz jüdischer Feministinnen und läßt nahezu unkommentiert Jüdinnen aus aller Welt zu Wort kommen.
konkret, 1989
Zitationshilfe
„unkommentiert“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unkommentiert>, abgerufen am 18.10.2019.

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