unglaubwürdig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-glaub-wür-dig (computergeneriert)
Wortzerlegungun-glaubwürdig
Wortbildung mit ›unglaubwürdig‹ als Erstglied: ↗Unglaubwürdigkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

nicht glaubwürdig, nicht glaubhaft
Beispiele:
ein unglaubwürdiger Mensch, Zeuge
eine unglaubwürdige Erklärung, (Zeugen)aussage
die Darstellung des Sachverhalts, sein Bericht, Geständnis war unglaubwürdig
die Entschuldigung klingt unglaubwürdig

Thesaurus

Synonymgruppe
fragwürdig · unglaubwürdig · ↗unsolide · ↗unzuverlässig · ↗wortbrüchig  ●  ↗windig  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
darf man bezweifeln · ↗fraglich · ↗fragwürdig · kann bezweifelt werden · nicht einleuchtend · ohne Wahrheitsgehalt · ↗unglaubhaft · ↗unglaublich · ↗unplausibel · ↗zweifelhaft  ●  unglaubwürdig  Hauptform · weder Hand noch Fuß haben  fig. · das kann mir (doch) keiner erzählen(, dass ...)!  ugs., Spruch · nichts dran  ugs.
Assoziationen
Antonyme
  • unglaubwürdig  Hauptform

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ausrede Behauptung Belastungszeuge Beteuerung Dementi Kühnheit Zeuge aufgesetzt einigermaßen geworden gleichermaßen hinstellen hohl höchst klingen konstruiert korrupt lächerlich per se schlechthin unseriös unzureichend verlogen vollends vornherein widersprüchlich wirken ziemlich zutiefst übertrieben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unglaubwürdig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber alle aktiven Politiker, die sich an der jetzigen Diskussion beteiligen, sind unglaubwürdig.
Bild, 23.07.2004
Es mag für viele unglaubwürdig klingen, aber es ist so.
Der Tagesspiegel, 15.03.2000
Der unvollendeten Aufklärung kann die unvollendete Religion nur unglaubwürdig sein.
Weizsäcker, Carl Friedrich von: Bewußtseinswandel, München: Hanser 1988, S. 242
Zuverlässig überliefert ist die Zahl jedoch nicht, 111 und sie ist in sich unglaubwürdig, sogar unmöglich.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Erster Teil: Das Altertum, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1920], S. 609
Der Vater ist unecht, unglaubwürdig, nicht-identisch "normal", das Kind wird echt, überzeugt und identisch "unnormal".
Pilgrim, Volker Elis: Manifest für den freien Mann - Teil 1, Reinbek b. Hamburg: Rowohlt 1983 [1977], S. 119
Zitationshilfe
„unglaubwürdig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unglaubwürdig>, abgerufen am 19.06.2019.

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