unglückselig

GrammatikAdjektiv · häufig attributiv
Aussprache
Worttrennungun-glück-se-lig (computergeneriert)
WortzerlegungUnglück-selig
Wortbildung mit ›unglückselig‹ als Erstglied: ↗Unglückseligkeit · ↗unglückseligerweise
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
vom Unglück betroffen, bedroht und deshalb bedauernswert, beklagenswert
Beispiele:
ein unglückseliger Mensch
Er hat sich selbst gerichtet, der Unglückselige [Suderm.2,187]
Unglückseliges Kind, daß du ihn verlieren konntest! [Hofmannsth.Erzählungen257]
2.
verhängnisvoll, widrig
Beispiele:
ein unglückseliger Zufall
ein unglückseliges Zusammentreffen
eine unglückselige Verkettung verschiedener Umstände
unglückselige Verwicklungen
die unglückselige Zeit des Krieges
sein unglückseliger Hang zur Astrologie

Thesaurus

Synonymgruppe
bedauerlich · ↗unglücklich · unglückselig
Synonymgruppe
glücklos · ↗unglücklich · unglückselig · vom Pech verfolgt · vom Unglück verfolgt
Assoziationen
Antonyme
  • glückselig

Typische Verbindungen
computergeneriert

Affäre Auftritt Begriff Ehe Episode Ereignis Existenz Geburtstag Gedanke Konstellation Mischung Neigung Schicksal Tradition Umstand Verbindung Vergangenheit Verkettung Verquickung Vorgänger Zeitalter Zufall Zusammentreffen Zwischenfall Äußerung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unglückselig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie will dieser Mann sein Team noch erreichen und motivieren nach dieser unglückseligen Geschichte, die ihm doch längst als persönliches Schicksal angekreidet wird?
Süddeutsche Zeitung, 22.05.2000
Aber wenn man mit einem Namen eine unglückselige Geschichte abschütteln könnte, dann hätte das keinem Volk der Erde näher gelegen als den Juden.
Die Zeit, 24.03.1989, Nr. 13
Da war es also wieder, das unglückselige Ding in seinem bunten Papierkleid.
Funke, Cornelia: Tintenherz, Hamburg: Cecilie Dressler Verlag 2003, S. 905
Dieser unglückselige Drang existiert nämlich nur erst in der zweiten Generation; vorher war er nicht vorhanden.
May, Karl: Winnetou IV, Berlin: Neues Leben 1993 [1910], S. 16
Es war von den unglückseligen Mannsgesichtern eines, die geschaffen sind, um die Weiber lachen zu machen.
Ganghofer, Ludwig: Der Dorfapostel, Stuttgart: Adolf Bonz 1917 [1900], S. 21
Zitationshilfe
„unglückselig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unglückselig>, abgerufen am 20.07.2019.

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